Personal und Beschäftigung
Definition
Eine ungerechtfertigte Kündigung liegt vor, wenn ein Mitarbeiter aus einem gesetzlich unzulässigen Grund entlassen wird — etwa aufgrund von Diskriminierung eines geschützten Merkmals, als Vergeltung für die Meldung von Verstößen oder als Verletzung eines Arbeitsvertrags.
In Bundesstaaten mit At-will-Employment können Arbeitgeber Mitarbeiter grundsätzlich aus jedem oder keinem Grund entlassen — aber nicht aus einem unzulässigen Grund. Ansprüche wegen ungerechtfertigter Kündigung entstehen aus: (1) Diskriminierung — Kündigung aufgrund von Rasse, Geschlecht, Alter, Behinderung, Herkunft, Religion, Schwangerschaft oder eines anderen geschützten Merkmals gemäß Title VII, ADEA, ADA oder staatlichem Recht; (2) Vergeltung — Entlassung eines Mitarbeiters für die Meldung von Belästigung, einen Arbeitnehmerentschädigungsanspruch, Whistleblowing oder die Inanspruchnahme von FMLA-Urlaub; (3) Vertragsverletzung — Verstoß gegen die Bedingungen eines schriftlichen Arbeitsvertrags oder in manchen Bundesstaaten implizierter Verträge; (4) Verletzung des Gemeinwohlgrundsatzes — Entlassung eines Mitarbeiters für Geschworenendienst, Wählen oder die Weigerung, illegale Handlungen vorzunehmen.
Ungerechtfertigte Kündigungsklagen gehören zu den häufigsten und kostspieligsten arbeitsrechtlichen Risiken für Unternehmen. Bevor ein Mitarbeiter entlassen wird — insbesondere wenn dieser Beschwerden geäußert hat, Urlaub beantragt hat oder einer geschützten Gruppe angehört — kann ein Arbeitsrechtsanwalt oder HR-Berater das rechtliche Risiko einschätzen und sicherstellen, dass Dokumentation und Prozess eine anfechtbare Entscheidung stützen.
Verfasst von James Chae — Mitgründer, Expert Sapiens
Geprüft März 2026